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Anhaltender Fortbildungsbedarf bei brandenburgischen Kommunalverwaltungen - Niederlausitzer Studieninstitut begrüßt neuen Verwaltungsfachwirt-Lehrgang


Bild zur Meldung: Am Montag begrüßte der Studienleiter des Niederlausitzer Studieninstituts für kommunale Verwaltung (NLS), Lars Gölz (l.), die Teilnehmer eines neuen Verwaltungsfachwirt-Lehrgangs im Bildungszentrum in Lübben. Der Unterricht startete mit dem Fach „Methodenkompetenz“. Als Dozent unterrichtete Dr. Andreas Borning (2. v. l.). Foto: NLSI.



Lübben. Am Montag (2.) eröffnete das Niederlausitzer Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NLSI) einen neuen Lehrgang zum Verwaltungsfachwirt. Hierbei handelt es sich um eine Aufstiegsfortbildung, mit denen sich Verwaltungsfachangestellte für höhere Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung weiterqualifizieren. Der Lehrgang dauert insgesamt drei Jahre. Wer die anspruchsvolle Abschlussprüfung besteht, die fünf vierstündigen Klausuren, eine Hausarbeit und eine mündliche Prüfung umfasst, erwirbt damit nicht nur den Titel „Verwaltungsfachwirt“. Die Absolventen sind hierdurch auch befähigt, höherwertige Fach- und Führungsaufgaben in der öffentlichen Verwaltung wahrzunehmen.


Der Bedarf an qualifiziertem Verwaltungspersonal ist in den Kommunalverwaltungen im Süden Brandenburgs ungebochen. Das verrät bereits der Blick auf die Herkunft der 26 Lehrgangsteilnehmer, die von Kommunalverwaltungen aus allen Teilen des Verbandsgebietes des Niederlausitzer Studieninstituts entsandt wurden. Dieses reicht vom Tesla-Standort Grünheide (Mark) im Norden bis in die vom Braunkohle-Tagebau geprägte Region im Süden Brandenburgs. Auch die Altersspanne der Teilnehmer ist weit gefächert. Die jüngsten Teilnehmer sind Anfang zwanzig, die ältesten knapp über vierzig Jahre alt. Trotz der Einschränkungen, die sich in den letzten beiden Jahren durch die Corona-Pandemie ergeben hatten, konnte das NLSI keine Einbrüche bei der Nachfrage in diesem Lehrgang verzeichnen. „Die brandenburgischen Kommunalverwaltungen wissen eben die hohe Qualität des Verwaltungsfachwirtes zu schätzen“, sagt Lars Gölz, Studienleiter des NLSI. Zudem habe der Abschluss eine lange Tradition. „Bereits am 21. Oktober 1991, kurz nach der Gründung des NLSI startete am damaligen Standort des NLSI in Briesensee der erste derartige Lehrgang, der damals noch die Bezeichnung Angestelltenlehrgang II trug mit 27 Teilnehmern“, weiß Gölz.


Inhaltlich folgt der Lehrgang, der auch gerne die Meister-Ausbildung der Verwaltungsberufe genannt wird und der sich von den Leistungsanforderungen auf der Ebene eines Bachelor-Studiums bewegt, den Vorgaben des Bundesverbandes der Verwaltungsschulen und Studieninstitute. Dabei bilden die für die Verwaltungsarbeit benötigten Rechtsfächer wie allgemeines und besonderes Verwaltungsrecht einen deutlichen Schwerpunkt. Allein im allgemeinen Verwaltungsrecht sind 119 Präsenzstunden zu absolvieren – Vor- und Nachbereitung nicht mit eingerechnet. Im Bereich der finanzwirtschaftlichen Fächer stehen allein für öffentliches Finanzwesen, Rechnungswesen und Abgabenrecht 161 Stunden reinen Präsenzunterrichts auf dem Programm. Hinzu kommt, dass der Lehrgang auf dem Wissen und den Erfahrungen aufbaut, die ausgebildete Verwaltungsfachangestellte bereits von ihrer Ausbildung her mitbringen müssen. „Rechnet man noch hinzu, dass ein Verwaltungsfachwirt zwischen Berufsausbildung und Fachwirt-Lehrgang noch mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringt, kommt man hier locker auf eine Qualifizierungsphase von 7 Jahren“, so Gölz.


Das NLSI selbst hat nicht nur die Aufgabe einer Verwaltungsschule inne. Ähnlich wie die IHK ist das NLSI als so genannte zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz berechtigt, die Abschlussprüfungen für Aus- und Fortbildungen der brandenburgischen Kommunalverwaltungen abzunehmen. Getragen wird das NLSI von den Landkreisen und kreisfreien Städten im Süden Brandenburgs, von denen es kurz nach der Wende im Jahre 1991 eigens für die Qualifizierung der Kommunalbediensteten gegründet worden war.


Weitere Informationen zu den Aufstiegsfortbildungen für Bedienstete der öffentlichen Verwaltung im Süden Brandenburgs sind auf der Internetseite des NLSI abrufbar unter: www.nlsi.de

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