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Fischsterben in der Oder - Landkreis Oder-Spree empfiehlt Oderwasser derzeit nicht zu nutzen

Aktuell werden an den Ufern der Oder zahlreiche tote Fische angeschwemmt. Wie das Frankfurter Stadtradio OderWelle mit Bezug zu polnischen Medienquellen gestern berichtete, sei es zu einem Austritt chemischer Giftstoffe in der Stadt Opole etwa 380 Kilometer entfernt von Frankfurt/ Oder gekommen. Auch der derzeit niedrige Wasserstand und ein möglicher Sauerstoffmangel kommen für das Fischsterben in Betracht. Die zuständigen Behörden untersuchen mit Wasserproben das Gewässer auf Schadstoffbelastung.

Zwischenzeitlich wurde über die Warn-App NINA eine Gefahrenmeldung ausgerufen. Demnach ist "der Kontakt zu Oderwasser vorsorlich zu meiden".
"Die betroffenen Landwirte und Fischereibetriebe wurden durch die zuständigen Ämter bereits in Kenntnis gesetzt. Hundehalter sollten derzeit mit ihren Tieren die Oder meiden und auf Schwimmen oder den Verzehr von Fisch aus der Oder vorsorglich verzichten. Auch Paddler, die auf der Oder unterwegs sind, sollten sich entsprechend achtsam verhalten und die toten Tieren nicht anfassen", so Petra Senger, Amtsleiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.

Sobald gesicherte Informationen vorliegen wird der Landkreis Oder-Spree umgehend berichten.

 

(Hinweis: Autor des Textes ist Pressestelle des Landkreis Oder-Spree)

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